In den interaktiven Breakout Sessions kommen die Teilnehmenden zu kollaborativen und abwechslungsreichen Workshop-Formaten zusammen und erhalten praxisnahe Inputs von Expertinnen und Experten. Die Sessions werden am Veranstaltungstag jeweils zweimal (13.55 und 16.00 Uhr) durchgeführt. Somit haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, an zwei der aufgeführten Sessions teilzunehmen.
Anhand realer Praxisbeispiele aus der Rent.Group zeigen Katharina Döring und Tom Koch, wie die Nutzungswende Unternehmen resilienter macht und übertragen diese Prinzipien gemeinsam mit den Teilnehmenden auf deren eigene Organisation.
Resilienz gilt oft als Fähigkeit, Krisen zu überstehen. Doch sie ist mehr: ein strategischer Wettbewerbsvorteil. Die zentrale These dieser Breakout Session lautet, dass Resilienz nicht dadurch entsteht, dass Unternehmen möglichst viel besitzen, sondern dadurch, dass sie Abhängigkeiten reduzieren, Ressourcen intelligenter nutzen und regionale Wertschöpfung aufbauen. Anhand konkreter Erfahrungen aus der Praxis, auch solcher, die zunächst nicht funktioniert haben, diskutieren die Teilnehmenden, welche Hebel Resilienz wirklich stärken: vom Geschäftsmodell über Lieferketten bis zu Produktdesign und Partnerschaften. Nach einem Impuls erarbeiten sie im partizipativen Teil erste Handlungsansätze für ihre eigene Organisation.
Gemeinsam mit ihrem Praxispartner UBS Card Center AG zeigt CRIF/Synesgy in dieser Breakout Session, wie ESG-Daten in der Lieferkette helfen, Nachhaltigkeits- und Resilienzrisiken früh zu erkennen und bessere Beschaffungsentscheidungen zu treffen.
Preis, Resilienz oder Nachhaltigkeit, was kommt zuerst bei der Wahl eines Lieferanten? Selten lässt sich alles gleichzeitig optimieren und genau hier setzt diese Breakout Session an. ESG-Daten sind längst mehr als ein Reporting-Pflichtpunkt: Richtig genutzt, machen sie Risiken in der Lieferkette sichtbar, bevor sie zum Problem werden und stärken so die Resilienz der Beschaffung. Im Zentrum steht ein realitätsnahes Szenario. Anhand echter Geschäfts-, Risiko- und ESG-Daten bewerten die Teilnehmenden zwei konkurrierende Lieferanten und entscheiden sich für einen, mit allen Zielkonflikten, die dabei entstehen. Praxispartner UBS Card Center AG berichtet dabei offen über Nutzen und Grenzen von ESG-Ratings im eigenen Lieferantenmanagement. So nehmen die Teilnehmenden konkrete Ansätze mit, um ESG-Aspekte in ihre eigene Beschaffung zu integrieren.