In den interaktiven Breakout Sessions kommen die Teilnehmenden zu kollaborativen und abwechslungsreichen Workshop-Formaten zusammen und erhalten praxisnahe Inputs von Expertinnen und Experten. Die Sessions werden am Veranstaltungstag jeweils zweimal (13.55 und 16.00 Uhr) durchgeführt. Somit haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, an zwei der aufgeführten Sessions teilzunehmen.
Nachhaltige Organisationen brauchen nicht nur robuste Strukturen, sondern auch Menschen mit innerer Widerstandskraft. Dieser interaktive Workshop verbindet Inputs zu Klimagefühlen, emotionaler Resilienz und innerer Transformation mit Reflexion und Austausch.
Klima- und Polykrise lösen bei vielen Menschen Gefühle aus wie Sorge, Überforderung, Angst und Ohnmacht. Sie beeinflussen uns nicht nur als Individuen, sondern auch in unserem beruflichen Umfeld und in unserer Zusammenarbeit. Diese oft übersehene Ebene steht im Zentrum dieses Workshops. Ausgehend von den Inner Development Goals erkunden die Teilnehmenden, welche inneren Kompetenzen uns in herausfordernden Zeiten stärken, wie wir sie kultivieren und wie wir lernen können, mit Unsicherheiten konstruktiv umzugehen, anstatt uns zurückzuziehen. Mit einer Mischung aus Input, direkten Erfahrungen, (Selbst)Reflexion und Austausch gibt dieser Workshop den Teilnehmenden konkrete Ideen und Werkzeuge mit, um die individuelle und kollektive Resilienz in ihrer Organisation zu stärken.
Anhand realer Praxisbeispiele aus der Rent.Group zeigen Katharina Döring und Tom Koch, wie die Nutzungswende Unternehmen resilienter macht und übertragen diese Prinzipien gemeinsam mit den Teilnehmenden auf deren eigene Organisation.
Resilienz gilt oft als Fähigkeit, Krisen zu überstehen. Doch sie ist mehr: ein strategischer Wettbewerbsvorteil. Die zentrale These dieser Breakout Session lautet, dass Resilienz nicht dadurch entsteht, dass Unternehmen möglichst viel besitzen, sondern dadurch, dass sie Abhängigkeiten reduzieren, Ressourcen intelligenter nutzen und regionale Wertschöpfung aufbauen. Anhand konkreter Erfahrungen aus der Praxis, auch solcher, die zunächst nicht funktioniert haben, diskutieren die Teilnehmenden, welche Hebel Resilienz wirklich stärken: vom Geschäftsmodell über Lieferketten bis zu Produktdesign und Partnerschaften. Nach einem Impuls erarbeiten sie im partizipativen Teil erste Handlungsansätze für ihre eigene Organisation.
Gemeinsam mit ihrem Praxispartner UBS Card Center AG zeigt CRIF/Synesgy in dieser Breakout Session, wie ESG-Daten in der Lieferkette helfen, Nachhaltigkeits- und Resilienzrisiken früh zu erkennen und bessere Beschaffungsentscheidungen zu treffen.
Preis, Resilienz oder Nachhaltigkeit, was kommt zuerst bei der Wahl eines Lieferanten? Selten lässt sich alles gleichzeitig optimieren und genau hier setzt diese Breakout Session an. ESG-Daten sind längst mehr als ein Reporting-Pflichtpunkt: Richtig genutzt, machen sie Risiken in der Lieferkette sichtbar, bevor sie zum Problem werden und stärken so die Resilienz der Beschaffung. Im Zentrum steht ein realitätsnahes Szenario. Anhand echter Geschäfts-, Risiko- und ESG-Daten bewerten die Teilnehmenden zwei konkurrierende Lieferanten und entscheiden sich für einen, mit allen Zielkonflikten, die dabei entstehen. Praxispartner UBS Card Center AG berichtet dabei offen über Nutzen und Grenzen von ESG-Ratings im eigenen Lieferantenmanagement. So nehmen die Teilnehmenden konkrete Ansätze mit, um ESG-Aspekte in ihre eigene Beschaffung zu integrieren.
Mit verschiedenen Praxis Cases zeigt EBP in dieser Breakout Session, was Klimaresilienz wirklich ausmacht. Gemeinsam mit den Teilnehmenden anhand konkreter Praxisbeispiele erarbeiten sie, wie Unternehmen Klimarisiken begegnen und daraus einen Wettbewerbsvorteil machen können.
Klimarisiken treffen Unternehmen längst konkret, von Hitze und Trockenheit über Naturgefahren bis zu Störungen in der Lieferkette. Doch Klimaresilienz bedeutet mehr, als sich gegen solche Risiken abzusichern. Richtig verstanden, kann sie zum Erfolgsfaktor für die Nachhaltigkeit werden und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Nach einem kurzen inhaltlichen Auftakt diskutieren die Teilnehmenden in Kleingruppen Beispiele aus der Praxis, die ganz unterschiedliche Facetten von Klimarisiken beleuchten. Vertretende von öbu-Mitgliedern Schweizer Jugendherbergen, Zweifel und Flughafen Zürich berichten dabei vor Ort von ihren eigenen Erfahrungen. Im Zentrum stehen die Fragen, was Klimaresilienz wirklich ausmacht, wie sie Nachhaltigkeit unterstützt und welche Massnahmen sich im eigenen Betrieb umsetzen lassen. Die Teilnehmenden nehmen konkrete Ansätze und Inspiration mit, die sie direkt auf ihre eigene Organisation übertragen können.
Reichen die Klimaziele deines Unternehmens für einen 1,5°C-kompatiblen Pfad? Diese Breakout Session zeigt, wie sich aus einer Klimabilanz ableiten lässt, wo ein Unternehmen heute steht, wie gross die Lücke zum Ziel ist und welche Schritte eine glaubwürdige Transition braucht.
Viele Unternehmen haben Klimaziele, doch ob diese ausreichen und sich ihre Wirkung belegen lässt, bleibt oft offen. Eine Klimabilanz nach dem GHG Protocol schafft dafür die Datengrundlage und ist zugleich Basis für Klimaaussagen, die im Sinne des Schweizer UWG objektiv überprüfbar sind. Mit der XDC-Methodik von right° lassen sich diese Daten in einen Temperaturpfad übersetzen: Welcher Erwärmung entspricht die heutige Geschäftstätigkeit und führen die bestehenden Ziele tatsächlich auf einen 1,5°C-Pfad? Der Vergleich zeigt, wo zusätzliche Massnahmen, Investitionen oder Innovationen nötig sind, um das Unternehmen auch gegenüber künftigen Transitionsrisiken resilient aufzustellen. Anhand von Praxisbeispielen übertragen die Teilnehmenden den Ansatz auf ihre eigene Organisation und gewinnen in kurzer Zeit ein erstes Bild ihrer Klimawirkung und ihres Reduktionsbedarfs sowie Ansatzpunkte für einen belastbaren Transitionsplan.
Bei welchem Rohstoff, in welcher Region, an welcher Stelle der Lieferkette? Wo der Biodiversitäts-Impact eines Unternehmens liegt, ist selten auf den ersten Blick erkennbar. Diese Breakout Session gibt Einblick in unser Forschungsprojekt, in dem wir zusammen mit Hochschulen Methoden zur Identifikation von Hotspots und zur Beurteilung des eigenen Biodiversitätsfussabdrucks entwickeln.
Biodiversität wird für Unternehmen zunehmend wichtig, doch viele wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Genau dort setzt diese Session an. Gemeinsam mit der ZHAW und gestützt auf das Forschungsprojekt BioPrint zeigen wir, wo der Biodiversitäts-Impact der Schweizer Wirtschaft typischerweise sitzt, gerade in Sektoren wie Handel, Produktion, Transport oder bei grösseren Dienstleistungsunternehmen und der öffentlichen Hand. Dabei geht es auch darum, wie Unternehmen ihre Datenbasis sinnvoll verbessern. In der Session stellen wir unser Projekt vor und besprechen Fragen zu Biodiversitätsmanagement und zum Forschungsprojekt.
Biodiversität und intakte Natur sind die Grundlage fast jeder Wertschöpfungskette und ein unterschätzter Resilienzfaktor. Gemeinsam mit einem Praxispartner zeigen engageability/I4N in dieser Breakout Session, wie Unternehmen Naturrisiken erkennen und in eine Strategie überführen, die nicht nur schützt, sondern echten Mehrwert schafft.
Wer seine Abhängigkeiten von natürlichen Ressourcen kennt, erkennt Risiken früher und entdeckt Chancen, die anderen verborgen bleiben. Ausgehend von aktuellen Studienergebnissen zum Stand Schweizer Unternehmen zeigt diese Session, wie sich Naturrisiken systematisch identifizieren und in eine wirksame Naturstrategie übersetzen lassen. Anhand der konkreten Praxisbeispielen von Roche und Breitling wird greifbar, wie die Integration von Natur in die Geschäftsstrategie gelingt, mit allen Hürden, die dabei auftreten. Anschliessend erarbeiten die Teilnehmenden in Gruppen eigene Ansätze und nehmen pragmatische Frameworks und konkrete Umsetzungsperspektiven mit, die sie direkt auf ihre eigene Wertschöpfungskette anwenden können.